Jeg sitter i det eneste hyggelige huset jeg har boet i – i Åsgårdstrand

Turines Haus

Sonnentag in Åsgårdstrand, 1890 (c) Munch-museet/Munch-Ellingsen BONO 2013

Sonnentag in Åsgårdstrand, 1890 (c) Munch-museet/Munch-Ellingsen BONO 2013

Im Sommer 1889 begann Munchs lebenslanges Verhältnis zu Åsgårdstrand.
Pola Gaugin erzählt:

Im Sommer 1889 ließ sich Edvard Munch zum ersten Mal auf diesem kleinen Fleck Erde in Norwegen, Åsgårdstrand, nieder. Es war ein Platz der in unterschiedlicher Weise eine sehr große Bedeutung für ihn haben sollte. Es ist als ob die Landschaft zu dieser Zeit Einzug hält in seine Kunst. Der Sommer und die Sonne – auch die Farben bekommen mehr Sättigung und Fülle…

Die Familie Munch mietet «Turines Haus» (Heute Edvard Munchsgt. 33). Munch schreibt seiner Tante Karen
Es ist mir nicht gelungen ein Haus wie wir es besprochen haben, zu finden, aber statt dessen habe ich ein Haus ganz am Wasser, ein kleines Stück von Åsgårdstrand entfernt, mit Garten und einsam gelegen, gemietet. Der Preis beträgt 70 kr. und es hat drei nette Zimmer. Es ist ein ausgesprochen hübscher Platz und die Luft ist herrlich.»

Einige Bilder zeigen wie Munch in dieser Zeit anfängt die Strandlinie, die später sein Markenzeichen werden sollte, zu erforschen. In den Bildern «Inger am Strand» oder «Abendunterhaltung» steht seine Schwester Inger Modell.
Seine Zeit verbringt er, wenn er nicht gerade malt, mit anderen Künstlern wie Hans Heyerdahl, Sigurd Bødtker, Christian und Oda Krogh. Für Oda Kroghs Sohn steht er zu dessen Taufe in Borre Kirche Pate.

In den folgenden Sommermonaten die Munch in Åsgårdstrand verbringt, wohnt er in verschiedene Pensionen. 1898 bekommt er die Gelegenheit dort ein Haus zu kaufen.

 

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